ich hätte nie gedacht , dass man jemanden so sehr vermissen kann in so kurzer zeit

Veröffentlicht auf von mollymolly

„Es ist was ganz besonderes“, dachte Sie. „Nie wird es aufhören. Und er braucht mich mindestens genau so sejr.“ Sie stand irgendwo im Nirgendwo, mitten in der Nacht.

Weglaufen um zu vergessen, das war der Plan gewesen. Aber mit jedem Meter, den sie zurückgelegt hatte, waren die Erinnerungen stärker geworden, drängender.

Er und sie im Bett. Er am Frühstückstisch, das Haar zersaust. Er unter der Dusche. Er mit schiefgelegtem Kopf, während er sagt 'Du bist so süß, wenn du lachst'

Jeder verdammte Moment mit ihm war ihr während dem Weg, den sie lief, durch den Kopf gehuscht, hatte sich über sie lustig gemacht und ausgelacht. Haha. Haha. Hah!

Lesen? Zwecklos. Musikhören? Zu viele Lieder mit Erinnerungen. Ins Leere starren und vergessen? Unmöglich. Schlafen? Mehr als 3 Stunden unmöglich. .

Irgendwann war sie angekommen, angekommen ohne anzukommen. Sie wusste nicht genau wo sie war, nur eines war klar: Sie war weit weg. Weit, aber nicht weit genug.

Es war Januar und sie ließ sich auf einer Bank mitten im Wald nieder. Sie nahm ihr Handy und tippte blind eine Nummer ein. Seine Nummer. Nie würde sie die vergessen.

Sie wollte ihn anrufen, ihm sagen wie sehr er ihr fehlte, wie oft sie an ihn dachte. Oder auch nur anrufen um seine Stimme zuhören, seinen gleichmäßigen Atem. Sie drückte 'anrufen' , jedoch 2 Sekunden später gleich wieder auf auflegen. In die einsame Stille flüsterte sie ein 'ich vermisse dich'.

Sie kämpfte um Fassung. Eine einzelne Träne lief ihr die Wange herunter. Gegen Tränen war sie schon immer machtlos gewesen.

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