life is a bitch
Manche Tage, die sind so voll, dass man Gefahr läuft, irgendwo im Strudel mitgerissen zu werden. Im Strudel des Lebens, des Passierens, Denkens, Handelns, Funktionierens. Im einen Moment legst du dich noch ins Bett und hoffst auf sieben Stunden traumlosen Schlaf, im anderen wälzt du dich schon mechanisch nach fünf Stunden albtraumgeschütteltem Schlaf ins Badezimmer, unfähig zwischen Zahnpasta und Gesichtscreme zu unterscheiden. Alle Tage fühlen sich gleich an. Der Wecker klingelt um 5 Uhr 45, du stehst auf, du funktionierst, der Tag ist um 23 Uhr vorbei. Ein Kreislauf, aus dem du nicht ausbrechen kannst, obwohl du es dir manchmal wünscht. Häufiger als manchmal, um genau zu sein. Traurigkeit und Glücksgefühle wechseln sich ab, umklammern dich, und meistens, tja, da siegt die Traurigkeit.