Was ist schon Glück.
ein gefühl von freiheit und ein leichtes kribbeln in der magengegend.
Und deswegen hören und sehen wir, reden und schweigen wir, deswegen trinken und essen wir, deswegen lachen und weinen wir, lieben und verlassen wir?
Alles für.
Und wenn es geht, das Gefühl, und der Schmerz einsetzt, dann brechen wir an einem Gefühl, einer Empfindung, irgendeinem Unterdruck am Zwerchfell, der uns die Luft abschnürrt. Dann glauben wir, dass die Welt leer und tot ist und die Sonne nie wieder unser kleines graues Fleckchen Menschsein erleuchten wird.
Im Fallen rauscht es nur noch.
Und der Schlaf wird unser bester Freund, wenn es nicht mehr da ist. Das wohlige Gefühl in der Magengegend. Wenn alle Zimmerecken danach abgesucht sind und die Verzweiflung das Blut durch den Herzmuskel jagt, dann ist es Zeit zu geben.
Es ist dann Zeit, das unsichtbare Stückchen Seele abzugeben.
An den Jungen, der uns eben noch im Arm gehalten hat, an den Traum von einem Sommermärchen, an die Nachbarn, an die Klassenkamerade, an den besten Freund oder an den lieben Gott.
Aber die Wunde bleibt. Und irgendwann wird die Welt ein Pflaster drauf kleben.
Irgendwann wird unser Fleckchen wieder hell werden, irgendwann werden wir etwas in unserem Zimmer finden. Irgendwann werden die Träume uns helfen und der liebe Gott wird da sein.
Ja. Dann wird sich das Gefühl in der Magengegend wieder ausbreiten und wir werden es akzeptieren, dass es manchmal gehen muss.
Irgendwann wird es das warten wert sein und wir werden nichtmehr danach fragen.
Nur warten müssen wir